Best Practice: „Midnight Shopping“

Damit das Thema „Mobile Marketing“ nicht nur Theorie bleibt, werde ich nun in unregelmäßigen Abständen anhand von Praxisbeispielen aufzeigen, wie man intelligente mobile Lösungen einsetzen kann zur Umsatzsteigerung.

 „Shoppen Sie doch bei uns die ganze Nacht… und zwar das ganze Jahr über“  können Sie schon bald zu Ihren Kunden sagen, wenn Sie meine Idee gut finden und übernehmen.

 Was Sie benötigen für diese Kampagne:

  1. einen mobilen Online-Shop

  2.  einen QR-Code

  3.  etwas Budget, um die Aktion in Ihrem Umkreis bekannt zu machen

Ausgangssituation: Fast in jeder Stadt gibt es bis zu 4 x im Jahr sog. „Mitternachtsshopping-Veranstaltungen“. Diese sollen die Bewohner in die Geschäfte locken um dort einzukaufen. Im Grunde genommen eine gute Idee. Aber nur 4 x im Jahr? Etwas wenig, wie ich meine.

Meine Idee hierzu ist es nun, die eigene Schaufensterfläche zum „Nightshopping-Kanal“ zu erweitern. Wie das?

Wir erstellen für Sie für die im Schaufenster ausgelegten Produkte einen eigenen, mobilen Online-Shop. Dieser Online-Shop wird verbunden mit einem am Schaufenster angebrachten kleinen Code (QR-Code) der von nahezu jedem im Handel befindlichen Smartphone (und/oder Tablet-PC) eingelesen werden kann. Und schon steht ihr Warenangebot ihren Kunden die ganze Nacht über zur Verfügung.

Der Clou dabei und das besondere ist, dass Sie die Preise für diese Produkte in den Zeiten der Ladenschließung (z.B. 20 Uhr – 10 Uhr) rabattieren und die Aktion bei Ihren Kunden bekannt machen. Innerhalb der Ladenöffnungszeiten gelten wieder die ganz normalen Preise.

Das hat den Effekt, dass die Menschen, die durch die Städte bummeln auf die Aktion aufmerksam werden und der ein- odere andere direkt kauft und die Aktion viral weiter trägt. Andere werden über die niedrigeren Preise angelockt und kommen auch nach Geschäftsschluss an Ihrem Geschäft vorbei.

 Ergänzend liegt es natürlich an Ihnen, in Zeitschriften, im Internet, persönlich und über Flyer, usw. die Werbetrommel zu rühren. Mobile finance and statistics concept

 Eines kann ich Ihnen garantieren. Sie werden innerhalb ihrer Kundschaft und darüber hinaus als innovativ. modern und kundenorientiert angesehen.

Die Kosten für die ganze Aktion? Sie werden (positiv) überrascht sein, das kann ich Ihnen versichern.

 Wenn sie Interesse haben, mehr über diese Aktion und deren Umsetzung zu erfahren, sprechen Sie uns einfach an.

So kaufen Ihre Kunden auch von unterwegs – was sie unbedingt beachten sollten

Im Gegensatz zu dem Kaufverhalten Ihrer Kunden beim Desktop-Shopping kaufen diese beim mobilen Shopping auch mal ganz spontan und ohne vorherige Absicht bei Ihnen ein. Kling gut? Ist es auch! Aber nur, wenn Sie als Shop-Betreiber auch bestimmte Regeln beachten.

Status Quo: Mobile Angebote im Netz gewinnen zunehmend an Attraktivität und Popularität. Das heißt für Sie als Shop-Betreiber ganz klar. Sie müssen für ihre mobilen Kunden auffindbar sein. Da Konsumenten im Laufe eines Tages auf den verschiedenen Endgeräten ins Internet gehen, müssen Sie als Unternehmer diesem Umstand folgen und auch auf allen Kanälen Ihr Angebot präsentieren.

Sie wünschen?

Sicherlich werten Sie als professioneller Shop-Betreiber regelmäßig Ihre Web-Protokolle aus. (Wenn nicht, sollten Sie das unbedingt nachholen). Dabei ist es Ihnen möglicherweise schon das ein- oder andere Mal aufgefallen, dass Shop-Besucher, die über mobile Endgeräte auf Ihren Shop zugegriffen haben, den Shop nach wenigen Augenblicken wieder verlassen haben.

Das liegt daran, dass User bestimmte Erwartungen und Ansprüche an die Bedienbarkeit und Funktionalität von mobilen Shops oder Apps haben. Diese Anforderungen gilt es zu erfüllen, wenn Sie keine Kunden an Ihrer Konkurrenz verlieren wollen. Denn nicht für den mobilen Gebrauch optimierte Webseiten können u.U. negative Auswirkungen zur Folge haben.  Das schlimmste, was Sie Ihren mobilen Besuchern zumuten können, sind schlecht bedienbare Funktionstasten, oder gar der „Kaufen“-Button funktioniert nicht auf einem Smartphone. Die Besucher, die daran aufgrund schlechter Usability nicht kaufen können, sehen Sie vermutlich niemals wieder. Verständlich!

Denn eines muss Ihnen als Shop-Betreiber klar sein: Das Bedürfnis Ihrer Kunden, Waren von unterwegs einzukaufen, nimmt ständig zu und hat noch lange nicht seinen Höhepunkt erreicht. Ihr großer Vorteil ist, dass diese Potentiale bislang in Deutschland noch relativ wenig genutzt werden. Der Nachteil allerdings liegt darin, dass die Ansprüche der User durch die großen Player im Online-Shopping wie Zalando, Amazon  Co. bei Ihren Kunden recht hoch sind.

Das bedeutet, dass Sie schon professionell an die Sache ran gehen müssen, ein auf die Schnelle „hingefummelter“ mobiler Online-Shop wird Ihnen nichts nützen.

 

Wollen Sie einen coolen Shop oder wollen Sie verkaufen?

Viele Shop-Betreiber machen den Fehler, Shopping-Apps erstellen zu lassen, die cool und trendy aussehen, aber die Nutzerfreundlichkeit und Usability dabei zu kurz kommt.

Die Folge ist, dass die Nutzer aufgrund der riesigen Auswahl an Bedienelementen oftmals nicht klar kommen und genervt den Kaufvorgang abbrechen. Bei vielen Schaltflächen ist überhaupt nicht klar, was es damit auf sich hat, kein Online-Shopper wird sich Hilfe-Texte durchlesen, nur um eine Hose zu bestellen. Und so folgt auf die erste Euphorie über den hippen Shop die Ernüchterung, wenn die Konversationsrate unterirdisch schlecht ist. Ein probates Mittel, um dem vorzubeugen, sind sogenannte Crowd-Testing Plattformen, die es verstärkt im Internet gibt. Bevor Sie Ihren Shop online schalten, lassen Sie diesen von verschiedenen, fremden Crowd-Testern, mit unterschiedlichen Erfahrungen, auf ihrem Test-Shop einkaufen. Sie glauben gar nicht, was das an Verbesserungen bringt. Dieses Geld ist auf jeden Fall gut investiert, das verspreche ich Ihnen.

 

Klären Sie die Voraussetzungen

Als erstes sollten Sie klären, ob Ihre Zielgruppe überhaupt mobil einkauft und welche Endgeräte diese benutzen. Die Bedürfnisse der Kunden Ihrer Zielgruppe müssen glasklar definiert werden und nur so können Sie für die richtige Rel

15 Strategie-Empfehlungen für den stationären Handel – Teil 1

Der stationäre Handel hat nach unserer Einschätzung nur eine langfristige Überlebenschance, wenn er sich den Möglichkeiten öffnet, die das mobile Internet bietet. Wir haben hier mal exemplarisch 15 Strategieempfehlungen zusammengefasst, die deutlich machen, worum es in Zukunft gehen wird.

 

 Strategieempfehlung 1:

„Besetzen Sie das Handy-Display der Kunden“ – In der Zukunft wird das Mobiltelefon als intelligenter Shopping-Assistent dienen, so die Trendforscher. Das reiche von der Suche nach Produkten und Geschäften, der Suche nach Zusatzinformationen und Kundenbewertungen über die Navigation innerhalb einer Filiale bis hin zur Abwicklung der Bezahlung sowie Couponing- und Social-Media-Diensten. Die Bedeutung mobiler Apps werde vor diesem Hintergrund stark ansteigen.

Bild Strategieempfehlung 1
 

Bild: Franck Boston – Fotolia.com

 

Strategieempfehlung 2:

Bild Strategieempfehlung 2„Machen Sie das Mobiltelefon zum Second POS“ – Darunter verstehen die Autoren der Trendstudie das Ziel, den Kunden in der Filiale Zusatzinformationen zu den Angeboten zur Verfügung zu stellen, die via Handy abgerufen werden können. Hierfür könnte man beispielsweise Video-Clips oder Augmented-Reality-Applikationen bereitstellen, die während des Einkaufs genutzt werden können.
 
 

                      Bild: Logostylish – Fotolia

 

Strategieempfehlung 3:

„Machen Sie das Mobiltelefon zum Mittelpunkt eines intelligenten Touchpoint-Managements“ – Um den Veränderungen der Geschäftsmodelle im vertrieb in Hinblick auf mobile Technologien gerecht zu werden, sollten neue Möglichkeiten zur Interaktion mit Produkten und der physischen Umwelt genutzt werden. Hier geht es beispielsweise darum, vie Mobiltelefon der Kunden Daten zu sammeln, was diese suchen, kaufen, ansehen und welche Orte sie besuchen. Voraussetzung ist hier freilich, dass das Recht auf informationelle Selbstbestimmung gewahrt bleibt, aber dennoch Daten für Big-Data-Analysen zugenerieren.

Bild Strategieempfehlung 3
 
 Bild: Tyler Olson – Fotolia.com

Strategieempfehlung 4:

„Integrieren Sie Ihre Verkaufsberater in Ihr Touchpoint-Management“ – Die Verkäufer, ja alle Mitarbeiter mit Kundenkontakt sollten zu einem Teil des Touchpoint-Managements werden. So sollten nach den Trendforschern die Verkaufsberater mit Tablets ausgestattet werden, damit diese jederzeit Zugriff auf Kundenprofile haben. Vorlieben, Bedürfnisse und die Shopping-Historie dienen im Verkaufsgespräch der personalisierten Kundenansprache.

Bild Strategieempfehlung 4
 
 Bild: violetkaipa – Fotolia.com

 

Strategieempfehlung 5:

Bild Strategieempfehlung 5„Entwickeln Sie einen intelligenten virtuellen Assistenten“ – Laut den Trendforschern werde das erfolgreiche Verkaufen in der Zukunft auf Prognistik, beziehungsweise auf proaktiven, kontextbasierten Angeboten beruhen. Als Beispiel wird Apples Siri ins Feld geführt. Derlei virtuelle Assistenten sollen in der Lage sein, zu lernen, welche Bedürfnisse der Kunde je nach Kontext hat und dementsprechend Vorschläge für Produkte und Dienstleistungen zu machen.
 
 Bild: VBM-Archiv

 

 

Strategieempfehlung 6:

„Erschließen Sie neue Verkaufsorte“ – Gemeint sind beispielsweise U-Bahn-Stationen, Züge, Arztwartezimmer, Fußballstadien, Vergnügungsparks oder Einkaufszentren, die beispielsweise durch interaktive Werbeplakate und den Einsatz von QR-Codes erschlossen werden können.

Bild Strategieempfehlung 6
 
© eugenesergeev – Fotolia.com

Strategieempfehlung 7:

„Multiplizieren Sie die Optionen für das Waren-Fulfillment“ – Demnach erwarten Kunden eine erhöhte Flexibilität in Hinblick auf Waren-Lieferung und -Abholung. Von Vorteil seien Kooperationen mit denen Waren am selben Tag ausgeliefert werden, sowie Abholstationen oder die Möglichkeit Online-Bestellungen selbst abholen zu können.

Bild Strategieempfehlung 7
 
Rudie – Fotolia.com

Strategieempfehlung 8:

 

Bild Strategieempfehlung 8„Von der Ökonomie der Aufmerksamkeit zur Ökonomie der Anerkennung“ – Die Anerkennung des Kunden ist laut Trendstudie in Zukunft der wichtigste Wert für den Handel. Statt produktzentriert zu denken sei es daher angebracht den Kunden in den Mittelpunkt zu stellen. Hier geht es unter anderem um persönliche Ansprache mit Namen vor Ort, kleine Aufmerksamkeiten sowie die Einbeziehung der Einkaufshistorie für personalisierte Angebote.

Bild:  Rudie – Fotolia.com

Nächste Woche finden Sie hier 7 weitere Emfehlungen für eine ausgeklügelte mobile Strategie. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Quelle: http://www.it-business.de/marktforschung/studien/articles/430942/

 

 

Near Field Communication im praktischen Einsatz

Die meisten Smartphones sind ja mittlerweile mit sehr viel Technik bestückt. So gibt es fast auf allen Smartphones und Tablets eine eingebaute Kamera, GPS ist eingebaut um die Ortung zu gewährleisten und neuerdings ist auch eine Technologie eingebaut, die sich Near Field Communication nennt.

Bei NFC handelt es ich um einen internationalen Übertragungsstandard zum kontaktlosen Austausch von Daten. Mit NFC kann man einerseits die Verbindung zwischen zwei Smartphones herstellen, aber auch über sogenannte NFC-Tags. NFC-Tags sind kleine, programmierbare Chips, auf denen beliebige Daten gespeichert sind, welche ein NFC-fähiges Smartphone interpretieren und ganz unkompliziert auslesen kann.

Das smarte dabei ist, das der Anwender hierfür keinerlei Programme benötigt und auch keine Apps downloaden und installieren muss. Benötigt wird lediglich ein NFC-fähiges Handy, das es heute von nahezu allen Herstellern von Smartphones gibt.

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Praktische Anwendungen der NFC-Technologie:

  • Elektronische Geldbörse
  • Öffnen von Hotelzimmertüren mit NFC-Chips
  • Schranken öffnen in Parkhäusern
  • An der Bushaltestelle lassen sich aktuelle Fahrpläne auf das Handy laden
  • Digitale Eintrittskarten bei Veranstaltungen, Konzerten, etc.

Ein tolles Beispiel habe ich gefunden, dass die NFC-Technologie nutzt um eine Spendenaktion („Food Link“) zu emotionalisieren. Diese Kampagne wurde von der Kreativagentur Grabarz & Partner umgesetzt. Der Kernaussage dieser Kampagne ist, dass sich via Handy Nahrungsmittel von einem Plakat zum anderen übertragen lassen. Aber sehen Sie selbst:

Diese Aktion gefällt mir deshalb so gut, weil hier eine neuartige Technologie genutzt wird, um einen an sich eher anonymen, trockenen und komplizierten Spendenprozess zu einer kleinen emotionalen Reise, die von Passaten während der Wartezeit auf den Bus warten, umwandeln.

Hier geht´s zum Originalbeitrag.

Video

Mobile Payment -Best Practice-

Nachdem ich im letzten Beitrag einen kurzen Überblick über die Themen „Mobile Commerce“ und „Mobile Marketing“ gegeben habe, möchte ich heute auf zwei konkrete Praxisbeispiele eingehen, wie mobile Endgeräte von großen Unternehmen genutzt werden, den Verbrauchern das Einkaufen noch leichter zu machen

Nachdem der Lebensmittel Discounter Netto vor wenigen Wochen  mit einer mobilen Bezahllösung die Branche überraschte, hat nun auch EDEKA den Sprung ins Mobile Payment gewagt und ist mit einer eigenen Lösung auf den Markt gegangen.

Gegenüber der mobilen Payment-Lösung von Netto finde ich das Ergebnis bei EDEKA deutlich besser. Denn hier hat der Verbraucher, hat er erst einmal die Edeka App geladen und die persönlichen Bankdaten (natürlich verschlüsselt) eingegeben, bekommt er von Edeka regelmäßig Coupons auf sein Smartphone geladen. Diese kann er nun ganz bequem beim Check-Out an der Kasse verrechnen lassen.  Das erhöht natürlich die Akzeptanz bei den Kunden von Edeka. Der Bezahlvorgang an der Kasse ist schlank gehalten, der Betrag des Einkaufens wird dann vom Konto abgebucht und zusätzlich bekommt der Kunde noch eine digitale Quittung mit Einzelauflistung. Gut durchdacht, wie ich finde. Hier gehts zum Promo-Video von Edeka.

 

Ein weiteres gutes Beispiel für die rasante Entwicklung im mobilen Payment zeigt uns Paypal,  der größte deutsche Zahlunganbieter im Internet. Erstaunlich hierbei ist, dass Paypal berichtet, dass die Zahl der User, die über mobile Endgeräte Transaktionen bei Paypal auslösen, in kürzester Zeit vn 7 auf 10 % angestiegen sind.

Ich persönlich habe schon des Öfteren über mein Tablet-PC oder mein Smarthphone den Paypal Zahlungsdinest genutzt. Den Entwicklern der Paypal-App  ist der Spagat gelungen, die Abwicklung der Transaktionen auf die wirklich zwingend nötigsten Funktionen zu reduzieren, ohne die Usability zu beeinträchtigen. Mit wenigen Klicks hat man den Bezahl-Vorgang abgewickelt ohne unnötige Ablenkung.

Einen weitere Schritt in  Richtung  Mobile-Commerce geht Papypal mit einem Projekt, bei dem Produktpartner QR-Codes auf Ihren Artikel anbringen, welche mit einem Barcode-Reader eingelesen werden und dann näher beschrieben werden. Hat der Kunde sich für den Kauf entschieden, wird das Ganze, oh Wunder;-) über Paypal abgewickelt.

Ich werde die Entwicklung dieses Projektes von Paypal verfolgen, dass könnte richtungsweisend auch für andere Zahlungsanbieter werden.

Hier sehen Sie das Video mit Tobias Zadow, dem zuständigen Manager für Mobiles Payment bei Paypal.