Warum Sie als Unternehmer auf allen Verkaufskanälen aktiv sein sollten

Eines der wichtigsten, wenn nicht gar das derzeit wichtigste Thema für Unternehmer ist es, mit deren Produkt-Angebot oder deren Dienstleistung dort präsent zu sein, wo sich ihr Kunde aufhält. Man spricht hier von Mulit-Channel, Cross-Channel oder auch Omni-Channel Marketing.

War es in der Vergangenheit noch recht einfach, seine Zielgruppe zu erreichen, so durchläuft heute ein potentieller Kunde im Laufe eines ganz normalen Tages die unterschiedlichsten Kanäle im Internet. Früh am morgen checken die meisten schnell man via Smartphone die e-mails, später beim Frühstück liest man die neuesten News auf seinem Tablet, danach ist man meist in der Firma an einem Desktop-Rechner, währendesen man auf dem Nachhauseweg meist wieder das Smartphone zum Surfen benutzt und abends gepflegt auf der Couch das Tablet auf den Knien hält.

Ja, und wem das noch nicht genug ist, der hat ja nun auch die Möglichkeit, über seine Smartwatch ins Internet zu gehen.

Das Ganze nennt man dann im fachchinesisch die sog. „Coustumer Journey“ und die Nutzung der verschiedenen Geräte sind dann die „Touchpoints“.

Daraus folgend sollte sich jeder Unternehmer, der seine Kunden im Internet findet, einen Plan entwickeln, wie er mit seinem Angebot auf welchen Kanälen präsent sein will. Das ist eine nicht einfache Aufgabe, denn alleine eine Webseite zu erstellen, die auf all´den oben genannten Endgeräten gleich gut lesbar ist, ist schon nicht trivial, erschwerend kommt hinzu, dass die Händler auch ein nahtloses Verfolgen seines Angebotes ermöglichen sollten. Denn wenn beispielsweise ein potentieller Kunde in der U-Bahn auf seinem Smartphone in Ihrem Shop eine tolle Hose findet und diese dann mal schnell vor dem Aussteigen in den Warenkorb legt, hat dieser Kunde auch den Anspruch, zuhause an seinem Desktop-Rechner nach dem Login in Ihren Shop genau diese Hose wiederzufinden und schlussendlich zu kaufen. Kann das Ihr Shopsystem? Haben Sie überhaupt schon mal über dieses Szenario nachgedacht?

Fazit: Das verschmelzen der unterschiedlichen Verkaufskanäle ist im vollen Gange und nicht mehr aufzuhalten. Wer hier zu langsam ist, der wird in letzter Konsequenz extrem an Reichweite, an Umsatz und an Reputation verlieren.

Nachfolgende Info-Grafik, freundlicherweise  vom Bundesverband Medien und Marketing (BVMM) zur Verfügung gestellt, beschreibt sehr anschaulich, wie Cross-Channel Marketing die Verkaufswelt im Off- und Online verändert.

Cross- und Multichannel Marketing

 

 

Best Practice: „Midnight Shopping“

Damit das Thema „Mobile Marketing“ nicht nur Theorie bleibt, werde ich nun in unregelmäßigen Abständen anhand von Praxisbeispielen aufzeigen, wie man intelligente mobile Lösungen einsetzen kann zur Umsatzsteigerung.

 „Shoppen Sie doch bei uns die ganze Nacht… und zwar das ganze Jahr über“  können Sie schon bald zu Ihren Kunden sagen, wenn Sie meine Idee gut finden und übernehmen.

 Was Sie benötigen für diese Kampagne:

  1. einen mobilen Online-Shop

  2.  einen QR-Code

  3.  etwas Budget, um die Aktion in Ihrem Umkreis bekannt zu machen

Ausgangssituation: Fast in jeder Stadt gibt es bis zu 4 x im Jahr sog. „Mitternachtsshopping-Veranstaltungen“. Diese sollen die Bewohner in die Geschäfte locken um dort einzukaufen. Im Grunde genommen eine gute Idee. Aber nur 4 x im Jahr? Etwas wenig, wie ich meine.

Meine Idee hierzu ist es nun, die eigene Schaufensterfläche zum „Nightshopping-Kanal“ zu erweitern. Wie das?

Wir erstellen für Sie für die im Schaufenster ausgelegten Produkte einen eigenen, mobilen Online-Shop. Dieser Online-Shop wird verbunden mit einem am Schaufenster angebrachten kleinen Code (QR-Code) der von nahezu jedem im Handel befindlichen Smartphone (und/oder Tablet-PC) eingelesen werden kann. Und schon steht ihr Warenangebot ihren Kunden die ganze Nacht über zur Verfügung.

Der Clou dabei und das besondere ist, dass Sie die Preise für diese Produkte in den Zeiten der Ladenschließung (z.B. 20 Uhr – 10 Uhr) rabattieren und die Aktion bei Ihren Kunden bekannt machen. Innerhalb der Ladenöffnungszeiten gelten wieder die ganz normalen Preise.

Das hat den Effekt, dass die Menschen, die durch die Städte bummeln auf die Aktion aufmerksam werden und der ein- odere andere direkt kauft und die Aktion viral weiter trägt. Andere werden über die niedrigeren Preise angelockt und kommen auch nach Geschäftsschluss an Ihrem Geschäft vorbei.

 Ergänzend liegt es natürlich an Ihnen, in Zeitschriften, im Internet, persönlich und über Flyer, usw. die Werbetrommel zu rühren. Mobile finance and statistics concept

 Eines kann ich Ihnen garantieren. Sie werden innerhalb ihrer Kundschaft und darüber hinaus als innovativ. modern und kundenorientiert angesehen.

Die Kosten für die ganze Aktion? Sie werden (positiv) überrascht sein, das kann ich Ihnen versichern.

 Wenn sie Interesse haben, mehr über diese Aktion und deren Umsetzung zu erfahren, sprechen Sie uns einfach an.

So kaufen Ihre Kunden auch von unterwegs – was sie unbedingt beachten sollten

Im Gegensatz zu dem Kaufverhalten Ihrer Kunden beim Desktop-Shopping kaufen diese beim mobilen Shopping auch mal ganz spontan und ohne vorherige Absicht bei Ihnen ein. Kling gut? Ist es auch! Aber nur, wenn Sie als Shop-Betreiber auch bestimmte Regeln beachten.

Status Quo: Mobile Angebote im Netz gewinnen zunehmend an Attraktivität und Popularität. Das heißt für Sie als Shop-Betreiber ganz klar. Sie müssen für ihre mobilen Kunden auffindbar sein. Da Konsumenten im Laufe eines Tages auf den verschiedenen Endgeräten ins Internet gehen, müssen Sie als Unternehmer diesem Umstand folgen und auch auf allen Kanälen Ihr Angebot präsentieren.

Sie wünschen?

Sicherlich werten Sie als professioneller Shop-Betreiber regelmäßig Ihre Web-Protokolle aus. (Wenn nicht, sollten Sie das unbedingt nachholen). Dabei ist es Ihnen möglicherweise schon das ein- oder andere Mal aufgefallen, dass Shop-Besucher, die über mobile Endgeräte auf Ihren Shop zugegriffen haben, den Shop nach wenigen Augenblicken wieder verlassen haben.

Das liegt daran, dass User bestimmte Erwartungen und Ansprüche an die Bedienbarkeit und Funktionalität von mobilen Shops oder Apps haben. Diese Anforderungen gilt es zu erfüllen, wenn Sie keine Kunden an Ihrer Konkurrenz verlieren wollen. Denn nicht für den mobilen Gebrauch optimierte Webseiten können u.U. negative Auswirkungen zur Folge haben.  Das schlimmste, was Sie Ihren mobilen Besuchern zumuten können, sind schlecht bedienbare Funktionstasten, oder gar der „Kaufen“-Button funktioniert nicht auf einem Smartphone. Die Besucher, die daran aufgrund schlechter Usability nicht kaufen können, sehen Sie vermutlich niemals wieder. Verständlich!

Denn eines muss Ihnen als Shop-Betreiber klar sein: Das Bedürfnis Ihrer Kunden, Waren von unterwegs einzukaufen, nimmt ständig zu und hat noch lange nicht seinen Höhepunkt erreicht. Ihr großer Vorteil ist, dass diese Potentiale bislang in Deutschland noch relativ wenig genutzt werden. Der Nachteil allerdings liegt darin, dass die Ansprüche der User durch die großen Player im Online-Shopping wie Zalando, Amazon  Co. bei Ihren Kunden recht hoch sind.

Das bedeutet, dass Sie schon professionell an die Sache ran gehen müssen, ein auf die Schnelle „hingefummelter“ mobiler Online-Shop wird Ihnen nichts nützen.

 

Wollen Sie einen coolen Shop oder wollen Sie verkaufen?

Viele Shop-Betreiber machen den Fehler, Shopping-Apps erstellen zu lassen, die cool und trendy aussehen, aber die Nutzerfreundlichkeit und Usability dabei zu kurz kommt.

Die Folge ist, dass die Nutzer aufgrund der riesigen Auswahl an Bedienelementen oftmals nicht klar kommen und genervt den Kaufvorgang abbrechen. Bei vielen Schaltflächen ist überhaupt nicht klar, was es damit auf sich hat, kein Online-Shopper wird sich Hilfe-Texte durchlesen, nur um eine Hose zu bestellen. Und so folgt auf die erste Euphorie über den hippen Shop die Ernüchterung, wenn die Konversationsrate unterirdisch schlecht ist. Ein probates Mittel, um dem vorzubeugen, sind sogenannte Crowd-Testing Plattformen, die es verstärkt im Internet gibt. Bevor Sie Ihren Shop online schalten, lassen Sie diesen von verschiedenen, fremden Crowd-Testern, mit unterschiedlichen Erfahrungen, auf ihrem Test-Shop einkaufen. Sie glauben gar nicht, was das an Verbesserungen bringt. Dieses Geld ist auf jeden Fall gut investiert, das verspreche ich Ihnen.

 

Klären Sie die Voraussetzungen

Als erstes sollten Sie klären, ob Ihre Zielgruppe überhaupt mobil einkauft und welche Endgeräte diese benutzen. Die Bedürfnisse der Kunden Ihrer Zielgruppe müssen glasklar definiert werden und nur so können Sie für die richtige Rel

Mobile Commerce und Mobile Marketing

Mobile Commerce zählt oftmals auch als Oberbegriff für Mobile Marketing


Mobile Commerce, auch als M-Commerce oder MC abgekürzt, ist eine Handelsform auf Basis von drahtloser Kommunikation, realisiert beispielsweise über Mobilfunk oder Wireless LAN in Verbindung mit mobilen Endgeräten, im Wesentlichen Handys und Smartphones. Unter dem Oberbegriff Mobile Commerce werden zahlreiche interaktive Prozesse zusammengefasst – unter anderen Mobile Banking, Mobile Entertainment (Spiele), Mobile Ticketing sowie Mobile Advertising. Mobile Marketing ist ebenfalls ein Untergriff zu

Mobile Commerce – es umfasst das Teilgebiet, welches sich mit der Planung und Durchführung von Werbemaßnahmen befasst, die den Kunden in Form von Werbekampagnen oder Einzelaktionen über Handy oder Smartphone erreichen sollen. Dies schließt Neukundengewinnung ebenso ein wie die Bindung von Stammkunden.

Smartphone – das private Massenmedium als Basis für Mobile Commerce.  Smartphones besitzen eine hochauflösende grafische Oberfläche, die gestochen scharfe Bilder liefert – ein schneller Prozessor sorgt dafür, dass dies im Turbo-Tempo geschieht. Kurz: Das Smartphone bietet eine ideale Werbefläche zur Präsentation von Produkten und Dienstleistungen.

Mit der rasanten Verbreitung von Smartphones hat sich in Deutschland ein zukunftsweisender Kanal für den zeitnahen und direkten Kundenkontakt geöffnet. Anders als PCs, Notebooks und Tablets, die meist im eigenen Hause und mitunter auch von mehreren Personen genutzt werden, ist das Smartphone ein individuelles, an eine Person gebundenes Kommunikationsgerät, welches seinen Besitzer allgegenwärtig auch außerhalb der eigenen vier Wände begleitet.

Die Wünsche eines potenziellen Kunden an einen Online-Shop sind sehr unterschiedlich, abhängig vom jeweiligen Aufenthaltsort: Ob Sofa, Parkbank oder Bürostuhl, Schwimmbad, Almhütte oder Restaurant, öffentliches Verkehrsmittel oder eigener Pkw, der sogenannte Nutzungskontext stellt für Shop-Betreiber die Herausforderung, potenzielle Kunden nicht nur im übertragenen Sinne dort abzuholen, wo sie sich gerade aufhalten.

Zunächst ist mit den Mitteln der Marktforschung zu ermitteln, an welchen Orten sich die relevante Zielgruppen befindet. Im nächsten Schritt gilt es zu eruieren, für welche konkreten Angebote, Produkte oder Dienstleistungen vor Ort bei einer Zielgruppe Bedarf besteht.

Man kann sich beispielsweise vorstellen, dass die Transaktion Kleidung mobil kaufen  an einem idyllischen, sonnendurchfluteten Plätzchen auf andere Produkte fällt als im kühlen Wohnzimmer, getroffen in Erwartung auf die ersten Anzeichen des Sommers. Abschließend ist zu entscheiden, wie die für Kaufentscheidung und Abwicklung notwendigenFunktionalitäten via App und/oder mobiler Website bestmöglich präsentiert werden können.

Den Kundenkreis erweiterten via Mobile Marketing Mobile Marketing verwendet drei unterschiedliche Ansätze sowie Mischformen zur Gewinnung von Kundenadressen: Zur Versendung von Werbebotschaften an den Konsumenten werden angemietete Adresslisten verwendet (Push-Prinzip). Der Konsument fordert selbst Informationen an (Pull-Prinzip). Der Konsument gelangt über Empfehlung von Dritten in die
Adressdatei des Online-Shops (Viral-Prinzip).

Primäres Ziel jeder Strategie für das Mobile Marketing ist der Aufbau von nachhaltigen Kundenbeziehungen. Vom Kunden unerwünschte Werbung muss dabei unterbleiben – er muss eindeutig zustimmen, über neue Angebote und Sonderkonditionen informiert werden zu wollen – meist ist dies realisiert über eine entsprechende Display-Maske mit Ankreuz-Option. Ist die Zustimmung erteilt, so darf der Kunde mit individuell auf seine Bedürfnisse zugeschnittenen Produkten und Dienstleistungen beworben werden – der Kontakt mit dem Kunden bleibt bis auf Widerruf desselben bestehen.

Verfügt ein Shop-Betreiber über zuverlässige Kundeninformationen, so wird der Kunde die via Smartphone empfangenen Angebote als Mehrwert empfinden – schließlich kann er zeitintensive Beschaffungswege einsparen. In Sachen Kundenbindung denke man in diesem Zusammenhang auch an personalisierte Werbeklassiker wie Geburtstagswünsche, verbunden mit einem Rabatt-Angebot. Trifft das Angebot den individuelle Bedarf des Kunden indes wiederholt nicht, so wird er sich belästigt fühlen und in letzter Konsequenz die App abmelden und/oder die mobile Web-Site des Shop-Betreibers nicht mehr aufsuchen.

Warum Mobiles Marketing für mittelständische Unternehmen so wichtig ist

Foto QR-Code

In Zeiten von Smartphones, Apps und Co. wird es immer wichtiger, (potenzielle) Kunden auch unterwegs zu erreichen. Mobiles Marketing hat viele Gesichter und kann z.B. mithilfe von Spielen, Produktinformationen und Videostreams durchgeführt werden. Viele große Unternehmen haben bereits Apps entwickelt, die mobiles Shopping ermöglichen. Diese technischen Fortschritte stoßen bei Kunden auf große Begeisterung, da sie alle Einkäufe bequem per Handy erledigen können. Natürlich kann nicht jede Firma einen Online Shop für Smartphones erstellen – doch das bedeutet nicht, dass auf mobiles Marketing verzichtet werden muss.

Tipps und Tricks für mittelständische Unternehmen

Beim mobilen Marketing spielen sowohl SMS- und MMS-Werbung als auch Online-Maßnahmen eine wichtige Rolle. Da viele Handybesitzer Zugriff auf mobiles Internet haben, lohnt es sich, Marketing auf dieser Ebene durchzuführen. Dabei spielt es keine Rolle, in welcher Branche die Firma tätig ist: Auch ein Online Händler für Delikatessen profitiert von mobilem Marketing. Dank der ständigen Erreichbarkeit von Handybesitzern steigen die Chancen, dass sie die Werbung wahrnehmen und entsprechend handeln. Mobiles Marketing gilt als modern und innovativ – wer diese Werbestrategie nutzt, kann nicht nur seinen Umsatz steigern, sondern auch sein Image verbessern.

– Online Shop App:

Mobile Commerce – sprich Einkaufen via Handy – wird bei Kunden zunehmend beliebter. Wer einen Online Shop besitzt, profitiert davon, auch eine mobile Version seines Shops zur Verfügung zu stellen. Je nach Größe und Arbeitsaufwand kostet die Erstellung einer mobilen Shopping-App ca. 1.000 bis 5.000 Euro. Diese Investition ist auch für mittelständische Unternehmen machbar und kann ihnen dabei helfen, sich dauerhaft gegen Konkurrenten durchzusetzen.

– Mobiler Newsletter:

Viele Kunden legen Wert darauf, regelmäßig über Neuigkeiten informiert zu werden. Dies gelingt am besten durch einen Newsletter, der schnell und kostengünstig verschickt werden kann. Ob als MMS oder E-Mail im Smartphone-Format – die regelmäßige Zusendung von Newslettern sorgt für mehr Kundenvertrauen und steigende Umsätze.

– App-Werbung:

Auch Unternehmen, die keine eigene App besitzen, können mobiles Marketing betreiben. Die Betreiber vieler großer Apps bieten Werbeflächen zu günstigen Preisen an. Ein Online Shop für Delikatessen könnte z.B. eine Anzeige in einer Rezepte-App schalten und dadurch Feinschmecker auf sein Angebot aufmerksam machen.