Welchen Einfluss hat der mobile Boom auf die Kaufentscheidung?

Nach einer aktuellen Studie von xAd und Telmetrics steigt die Bedeutung der Nutzung von mobilen Endgeräten beim Kaufentscheidungsprozess der Konsumenten.

Fast 60 % setzen beim Einkauf ausschließlich auf Mobile!

 

Geolocation-Symbol                                                                              Bildquelle: Geo-Location von Fotolia

War es früher normal, wenn wir bei der Online-Nutzung davon ausgingen, dass wir auf unserem PC ins Internet gehen, so hat sich in den letzten Jahren dramatisch geändert. Heute gehen 64 % der Internet-Nutzung bereits auf mobilen Zugang zurück.

Die oben erwähnten Studien betrachtete die Kaufentscheidung von Testprobanden in den BranchenTelekommunikation, Gastronomie, Automobile und Entertainment. Bei der Studie kam heraus, dass 60 % der Verbraucher in diesen Branchen ausschließlich ihre mobilen Geräte nutzen bei ihren Kaufentscheidungen. Dabei gaben 29 % sogar an, dass ihr Smartphone das wichtigste Tool beim Shopping sei.

Und das für Unternehmer entscheidende Kriterium dabei ist, dass nahezu zwei Drittel der Konsumenten, die ihr mobiles Device zur Recherche einsetzen, auch im Endeffekt einen Kauf tätigen. Und noch bemerkenswerter ist die Tatsache, das die Zeitspanne von der Recherche bis zum Kauf noch innerhalb von einer Stunde liegt.

Ebenso interessant ist es darüber hinaus, dass 42 Prozent der Testpersonen angaben, dass ihr mobiles Gerät die wichtigste Recherchequelle überhaupt ist. Printmedien fallen mit fünf Prozent fast schon in die Bedeutungslosigkeit zurück.

Für viele Konsumenten ist ihr Smartphone zum sog. „Schweizer Taschenmesser“ geworden. Egal was und wo gesucht wird, das Smartphone ist durch Bluetooth, GPS, Apps und vollwertigem, permanentem Internet-Zugang der beliebteste Einkaufshelfer geworden.

Fazit: Wer sich als Unternehmer den Luxus erlaubt, seine Produkte oder Dienstleistungen nicht für mobile Endgeräte zu optimieren, begeht einen fatalen Fehler. Denn die mobile Recherche ist zur „Killerapplikation“ geworden. Galt früher noch die These „Wer als Unternehmer nicht im Internet-präsent ist, der wird auch nicht mehr gefunden“ so ist heute die Kernaussage gültig „ Wer nicht mobil zu finden ist, der existiert auch nicht für seine Zielgruppe“