15 Strategie-Empfehlungen für den stationären Handel – Teil 1

Der stationäre Handel hat nach unserer Einschätzung nur eine langfristige Überlebenschance, wenn er sich den Möglichkeiten öffnet, die das mobile Internet bietet. Wir haben hier mal exemplarisch 15 Strategieempfehlungen zusammengefasst, die deutlich machen, worum es in Zukunft gehen wird.

 

 Strategieempfehlung 1:

„Besetzen Sie das Handy-Display der Kunden“ – In der Zukunft wird das Mobiltelefon als intelligenter Shopping-Assistent dienen, so die Trendforscher. Das reiche von der Suche nach Produkten und Geschäften, der Suche nach Zusatzinformationen und Kundenbewertungen über die Navigation innerhalb einer Filiale bis hin zur Abwicklung der Bezahlung sowie Couponing- und Social-Media-Diensten. Die Bedeutung mobiler Apps werde vor diesem Hintergrund stark ansteigen.

Bild Strategieempfehlung 1
 

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Strategieempfehlung 2:

Bild Strategieempfehlung 2„Machen Sie das Mobiltelefon zum Second POS“ – Darunter verstehen die Autoren der Trendstudie das Ziel, den Kunden in der Filiale Zusatzinformationen zu den Angeboten zur Verfügung zu stellen, die via Handy abgerufen werden können. Hierfür könnte man beispielsweise Video-Clips oder Augmented-Reality-Applikationen bereitstellen, die während des Einkaufs genutzt werden können.
 
 

                      Bild: Logostylish – Fotolia

 

Strategieempfehlung 3:

„Machen Sie das Mobiltelefon zum Mittelpunkt eines intelligenten Touchpoint-Managements“ – Um den Veränderungen der Geschäftsmodelle im vertrieb in Hinblick auf mobile Technologien gerecht zu werden, sollten neue Möglichkeiten zur Interaktion mit Produkten und der physischen Umwelt genutzt werden. Hier geht es beispielsweise darum, vie Mobiltelefon der Kunden Daten zu sammeln, was diese suchen, kaufen, ansehen und welche Orte sie besuchen. Voraussetzung ist hier freilich, dass das Recht auf informationelle Selbstbestimmung gewahrt bleibt, aber dennoch Daten für Big-Data-Analysen zugenerieren.

Bild Strategieempfehlung 3
 
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Strategieempfehlung 4:

„Integrieren Sie Ihre Verkaufsberater in Ihr Touchpoint-Management“ – Die Verkäufer, ja alle Mitarbeiter mit Kundenkontakt sollten zu einem Teil des Touchpoint-Managements werden. So sollten nach den Trendforschern die Verkaufsberater mit Tablets ausgestattet werden, damit diese jederzeit Zugriff auf Kundenprofile haben. Vorlieben, Bedürfnisse und die Shopping-Historie dienen im Verkaufsgespräch der personalisierten Kundenansprache.

Bild Strategieempfehlung 4
 
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Strategieempfehlung 5:

Bild Strategieempfehlung 5„Entwickeln Sie einen intelligenten virtuellen Assistenten“ – Laut den Trendforschern werde das erfolgreiche Verkaufen in der Zukunft auf Prognistik, beziehungsweise auf proaktiven, kontextbasierten Angeboten beruhen. Als Beispiel wird Apples Siri ins Feld geführt. Derlei virtuelle Assistenten sollen in der Lage sein, zu lernen, welche Bedürfnisse der Kunde je nach Kontext hat und dementsprechend Vorschläge für Produkte und Dienstleistungen zu machen.
 
 Bild: VBM-Archiv

 

 

Strategieempfehlung 6:

„Erschließen Sie neue Verkaufsorte“ – Gemeint sind beispielsweise U-Bahn-Stationen, Züge, Arztwartezimmer, Fußballstadien, Vergnügungsparks oder Einkaufszentren, die beispielsweise durch interaktive Werbeplakate und den Einsatz von QR-Codes erschlossen werden können.

Bild Strategieempfehlung 6
 
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Strategieempfehlung 7:

„Multiplizieren Sie die Optionen für das Waren-Fulfillment“ – Demnach erwarten Kunden eine erhöhte Flexibilität in Hinblick auf Waren-Lieferung und -Abholung. Von Vorteil seien Kooperationen mit denen Waren am selben Tag ausgeliefert werden, sowie Abholstationen oder die Möglichkeit Online-Bestellungen selbst abholen zu können.

Bild Strategieempfehlung 7
 
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Strategieempfehlung 8:

 

Bild Strategieempfehlung 8„Von der Ökonomie der Aufmerksamkeit zur Ökonomie der Anerkennung“ – Die Anerkennung des Kunden ist laut Trendstudie in Zukunft der wichtigste Wert für den Handel. Statt produktzentriert zu denken sei es daher angebracht den Kunden in den Mittelpunkt zu stellen. Hier geht es unter anderem um persönliche Ansprache mit Namen vor Ort, kleine Aufmerksamkeiten sowie die Einbeziehung der Einkaufshistorie für personalisierte Angebote.

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Nächste Woche finden Sie hier 7 weitere Emfehlungen für eine ausgeklügelte mobile Strategie. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Quelle: http://www.it-business.de/marktforschung/studien/articles/430942/